Was genau ist Coaching?
Alle Anlässe für ein Coaching zu nennen – es scheint fast unmöglich. Vielleicht langweilt es auch? Daher an dieser Stelle keine Auflistung, sondern ein kleiner Input, um eine Vorstellung des Coachingprozesses zu bekommen.
Antworten auf eigene Fragen:
Was genau möchte ich? Was genau suche ich? Wie genau möchte ich leben?
setzen Ruhe, Entspannung und Aha-Erlebnisse voraus. Ohne die Klärung der eigenen Bedürfnisse erlebe ich keine Entspannung. Dann geschieht etwas anders, nämlich Ablenkung von irgendeinem Zustand, der mich stört und den ich beseitigen will.
Und was genau passiert dann? Genau nichts. Alles bleibt wie es ist oder verstärkt sich schlimmstenfalls. Jeder kann es erleben: Gedankenkarusselle schwirren durch den Kopf, nichts ist geklärt.
Scarlett O’Hara („Vom Winde verweht“) brachte es auf den Punkt: „Verschieben wir es auf morgen“.
Das ist frustrierend und wenig hilfreich, denn „morgen“ startet wieder der Gedankenkreisel.
Was also tun? Und wie? Und warum?
Ein Coaching unterstützt Veränderungsprozesse. Coach und Coachee klären Bedürfnisse. Der Coachee erkennt mögliche Ziele und bearbeitet sie nicht nur rational, sondern auch emotional. Das wichtige Zusammenspiel zwischen Kopf, Herz und Bauch bei einer Entscheidung hat fundamentale Bedeutung und Auswirkungen auf das Ergebnis. Ein Ergebnis ist andererseits nur so gut wie das Zusammenwirken und die Beziehung der handelnden Personen.
Aha!
Der Coach unterstützt den Coachee in seinem Veränderungsprozess. Der Coachee justiert seine Ziele neu und bindet sie in seine Vision ein. Das klingt wahrscheinich alles super einfach, ist jedoch keinesfalls mal eben zu erledigen. Es braucht Zeit und Muße, nämlich Entspannung und Abstand vom Alltäglichen.