Warum eigentlich Coaching?

Versuch einer Erklärung.

Alle Anlässe für ein Coaching zu benennen, es scheint fast unmöglich. Und es langweilt vielleicht auch. Daher an dieser Stelle keine Auflistung, sondern ein kleiner Input.

Die Antworten auf substanzielle Fragen:

Was genau möchte ich? Was genau suche ich? Wie genau möchte ich leben?

setzen Ruhe, Entspannung und Aha-Erlebnisse voraus. Ohne die Klärung der eigenen Bedürfnisse erlebe ich keine Entspannung. Dann geschieht etwas anders, nämlich Ablenkung von irgendeinem Zustand, der mich stört und den ich beseitigen will.

Und was genau passiert dann? Genau nichts. Alles bleibt wie es ist oder verstärkt sich schlimmstenfalls.

Möchte ich das? Nein.

Was also tun? Und wie?

Ein Coaching unterstützt Veränderungsprozesse. Der Coach erarbeitet mit dem Coachee die echten Bedürfnisse. Es werden mögliche Ziele erkannt, nicht nur rational sondern auch emotional.

Aha!

Der Coach unterstützt den Coachee in seinem Veränderungsprozess. Der Coachee justiert seine Ziele neu und bindet sie in seine Vision ein. Das klingt wahrscheinich alles super einfach, ist jedoch keinesfalls mal eben zu erledigen. Es braucht Zeit und Muße, nämlich Entspannung und Abstand vom Alltäglichen.

Was genau macht ein BuchCoach?

Diese Frage wird mir häufig gestellt. Verständlich. Daher versuche ich mich an einer Erklärung. Erst einmal sei erwähnt, dass mir diese Bezeichnung von einer offensichtlich zufriedenen Kundin verliehen wurde. Ich wäre vermutlich gar nicht selbst darauf gekommen.

Warum eigentlich? Wie die Leserin oder der Leser, ich nenne sie jetzt im Text einfachhalber einmal den Leser, vielleicht schon wissen, habe ich mein 47jähriges berufliches Leben mit Büchern, Verlagen, Buchhandlungen mit Mitarbeitern und Beratung verbracht. Es war und ist immer noch eine spannende Zeit, die mich vor viele Herausforderungen stellte, unglaubliche Entdeckungen zutage brachte und mich häufig mit Aha-Erlebnissen beglückte.


Vor und hinter einem Buch steht ein Mensch. Das ist jetzt keine bahnbrechende neue Erkenntnis für den Leser. Dieser Mensch hat eine Idee, einen Text oder gar bereits ein Buchprojekt fertiggestellt. Wobei das Ende eines Buchprojektes manchmal wieder ein Anfang ist, aber dazu später mehr. Der Mensch hat zum Beispiel 350 Seiten geschrieben und schon mehrmals den Text korrigiert. Er hat einen Titel für das Buch erdacht, einen Plot erfunden oder umgekehrt und meldet: fertig! Was nun?


Er googelt nach Verlagen, die das Manuskript verlegen könnten. Viel weiß er natürlich nicht von der deutschen Verlagswelt, aber der eine oder andere Verlag ist ihm namentlich bekannt oder es steht ein Titel des auserwählten Verlags im Buchregal. Der müsste es sein!


Nun verschickt er das Manuskript per Post oder per E-Mail an ein Lektorat@…
Und denkt, hurra, ich habe es geschafft! Das hört sich für den Leser eher schlicht an? Ist es auch- und es ist leider Realität, dass dieser Mensch wahrscheinlich keine Antwort des auserwählten Verlags erhalten wird. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ausreichend frustriert gibt er entweder auf oder fragt jemanden, der im Thema ist und sich damit auskennt. Da könnte der BuchCoach ins Spiel kommen…